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Jahreshauptversammlung am
26. März 2010.
Mit Nachwuchsproblemen kämpft
auch der Schützenverein Affalterthal. Umso mehr, nachdem Mario Walz kürzlich
sein Amt als zweiter Jugendwart nieder legte. Somit obliegt die gesamte
Verantwortung dem Vize-Schützenmeister Stefan Sassik.
Vereinsvorstand Alfons Beetz
bedauerte die Entwicklung in der Jahreshauptversammlung und erinnert daran, dass
schon im letzten Jahr der Wettbewerb des Jugendschützenkönigs mangels Masse, es
gab nur eine Anmeldung, abgesagt werden musste. Vorbei sind anscheinend die
Zeiten, in denen genug Nachwuchs in den Startlöchern standen. Man will aber die
„Flinte nicht ins Korn werfen“ betonte Beetz. Nun erst recht sollen alle
Anstrengungen unternommen werden, dem Missstand abzuhelfen. Vielleicht hilft es
ja, die Jugendlichen im Dorf zu fragen, unter welchen Voraussetzungen eine
Mitgliedschaft denkbar wäre. Beetz berichtete weiter von Renovierungsmaßnahmen,
die heuer am Schützenheim im Mehrzweckhaus durchgeführt werden sollen. Nachdem
2009 das Treppenhaus einen neuen Anstrich bekam, sollen heuer die Lichtschächte
hell gestrichen werden. Eine Vereinsbeteiligung an der 75-Jahrfeiern des
Freibades der Gemeinde Egloffstein wird es nicht geben können, da der Aufwand
zum Beispiel zum Betrieb eines Schießstandes zu hoch wäre, meinte Beetz. Er
erinnerte an die Neugestaltung des Brunnenplatzes beim Pfarrhaus, bei dem der
Verein mit 1000 Euro Spende und personellem Einsatz mitgewirkt hat. „Ohne
ehrenamtliches Engagement hätte es diesen Umbau nicht geben können“ betonte er
weiter. In dem Zusammenhang lobte Beetz die gelungene Neugestaltung des
Osterbrunnens, die der Heimatverein Affalterthal kürzlich durchgeführt hat.
Erster Schützenmeister Ulrich
Ummelmann berichtete von den teilgenommenen Wettbewerben der drei
Vereinsmannschaften. Demnach liegt die Luftgewehrmannschaft in Gruppe zwei der
Klasse D auf Rang fünf und ist somit genauso gut wie im vergangenen Jahr. Die
erste Luftpistolenmannschaft ist derzeit das Aushängeschild. Sie belegt in der
Gauoberliga Platz vier „und wenn wir nicht aufpassen, steigen wir noch auf“,
meinte Ummelmann halb scherzhaft. Ein Aufstieg wäre zwar sportlich gesehen ein
großer Erfolg, andererseits aber auch „eine finanzielle Belastung“, weil die
Wettbewerbe in größerem Umkreis statt finden. Die zweite Luftpistolenmannschaft
liegt zur Zeit auf Rang drei in der B-Klasse. Das Königsschießen, erinnerte
Ummelmann, fand mit 17 Teilnehmern statt, aus dem Liborius Krämer als
Schützenkönig hervor ging. Das Freundschaftsschießen mit dem Patenverein in
Rüsselbach entschieden die Affalterthaler dieses Mal für sich. Das
Weihnachtsschießen verlief etwas kurios, weil für 30 Teilnehmer 40 Preise
vorhanden waren. Bei der Vereinsmeisterschaft, die im jetzt März stattfand
siegte beim Luftgewehr Martin Hübschmann vor Bastian Schliffka und Florian
Dietel. Das Pistolenschießen gewann Thomas Hofmann vor Alfons Beetz und Horst
Bezold auf Rang drei. Bezold gewann auch den Wanderpokal in diesem Jahr. löw
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