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Chronik des Schützenvereins Affalterthal
Der Gedanke zur Gründung des Schützenvereins in Affalterthal
wurde beim Besuch der Patenkompanie III.
Transportbataillon 270
in Nürnberg am 4. Mai 1978 gefasst.
Beim alljährlichen
Vergleichsschießen zwischen den Affalterthaler Bürgern und der Bundeswehr waren
diesmal das erste mal Frauen mit am Schießen beteiligt, da die Männer in den
zuvor liegenden Jahren meist verloren hatten. Das Schießergebnis der Damen war
auf Anhieb sehr gut. Von ihnen kam dann auch die Frage auf, ob die
Affalterthaler keinen Schützenverein gründen
könnten. Somit war der 1. Anstoß getan. Bei der Rückfahrt nach Affalterthal
wurde dies noch weiter diskutiert. Man kam zu dem Entschluss, eine Versammlung
einzuberufen um die Anzahl der Interessierten zu erfahren.
Die Begeisterung war so groß, dass am 25. Mai 1978 eine Gründungsversammlung im
Gasthaus Dietel stattfand. Durch die Bemühungen von Baptist Pflaum war die
Vorstandschaft des Schützenvereins aus Gößweinstein (Gut Ziel) und Herr Neubert
vom Gau
anwesend. Herr Neubert
erzählte von den Aufgaben eines Schützenvereins und legte die Grundlagen dar,
die nötig sind, einen Verein zu gründen. Die Vorstandschaft aus Gößweinstein
brachte Erfahrungsberichte mit ein, und so kam es in einer harmonischen
Versammlung zur Gründung des Schützenvereins Brunnleite Affalterthal.
Etwa 50 Mitglieder unterzeichneten an diesem Tag ihren Beitritt zum Verein und
gaben Geldspenden. Bei dieser Gründungsversammlung wurde festgelegt, so schnell
wie möglich eine Schießmöglichkeit zu schaffen, und wenn möglich auch Gewehre zu
kaufen.
Die Kollegen aus Gößweinstein waren so zuvorkommend, dass Sie uns spontan
anboten, ihre Schießstände und Gewehre nutzen zu dürfen. (Herzliches Dankeschön
an den Schützenverein „Gut Ziel“ aus Gößweinstein).
Es war immer wieder der 1. Vorstand Hans Deuerlein, der darauf drängte, eine
Schießmöglichkeit zu schaffen, um noch mehr Schießbegeisterte für den Verein zu
gewinnen. Der Verein schaffte sich aus den Spendengeldern 3 Schießstände an, die
beim Gründer und Initiator Baptist Pflaum (damals 2. Vorstand), in der Garage
montiert wurden. Die Familie Pflaum war zu jeder Zeit und unermüdlich tätig,
jedem die Benutzung der Schießstände zu ermöglichen. Der Verein kam dadurch so
in Aufschwung, dass das Provisorium in der Garage bald nicht mehr ausreichte und
man sich Gedanken über eine Erweiterung mit bis zu 6 Schießständen machte.
Schnell kam man zu dem Entschluss, dass man ein neues Gebäude bräuchte, welches
mit Strom, Wasser und WC erschlossen ist und wirtschaftlich für den Verein auch
bezahlbar sei. Nachdem viele Gedanken ausgetauscht wurden, kam man überein, an
dem Feuerwehrhaus einen Anbau zu errichten, in dem die Schießstände
untergebracht werden sollten. Die bestehende Toilette und der Aufenthaltsraum
könnte von der Feuerwehr genutzt werden. Die Vorstandschaft der FFw stimmte dem
Vorhaben zu. Nun musste noch mit Fritz Prütting verhandelt werden, auf seinem
Grund sollte der Schießstand errichtet werden. Und auch er stimmte zu, aber nur
für ein Provisorium.
Am 14. Juli 1978 wurden auf einer
Mitgliederversammlung bereits Anzüge und Dirndl vorgeführt, wobei sich die
Damen noch nicht auf eineinheitliche Kleidung einigen konnten. Am gleichen Abend
bedankten sich auch alle anwesenden Mitglieder bei Fritz Prütting, der den Grund
für das vorläufige Schützenhaus zur Verfügung stellte.
Am 9. September wurde zum ersten Mal ein Königsball gefeiert. Als König wurde
Heinz Meier und als Jugendkönigin Doris Hübner gekrönt. Am gleichen Abend wurde
Gudila Freifrau von Pölnitz als 100. Mitglied in den Verein aufgenommen. Es wurde
lange und gemütlich gefeiert.
Am 26. September 1978 wurde Richtfest am neu gebauten Schützenhaus (Anbau ans
Feuerwehrhaus) gefeiert. In einer sehr kurzen Zeit wurde es von den Mitgliedern
errichtetet, die teilweise auch bis tief in die Nacht arbeiteten. Was damals als
Provisorium errichtet wurde, war fachmännisch gebaut. Vielleicht ahnten die
Erbauer damals schon, dass es für eine lange Zeit halten müsse.
Im Oktober stand der Schützenverein zum ersten mal auf einer Hochzeit Spalier.
Dies war bei Brigitte und Heinz Schüpferling, die den Verein bis heute auch treu
geblieben sind. Das Spalier stehen wurde bis heute bei den Vereinsmitgliedern
beibehalten.
Ende Oktober richtete der Schützenverein das erste Mal die Herbstkirchweih beim
Gashof Dietel im Saal aus. Nach etlichen Fehlschlägen fand man nun doch noch
einen Baum der Heil blieb, und den man aufstellen konnte. Es wurde drei Tage
lang gefeiert und der Saal war immer voll. Eine Kirchweihscheibe wurde
ausgeschossen, die Jürgen Prütting gewann.
In diesem Jahr wurde auch noch eine Weihnachtsfeier abgehalten und am 31.
Dezember der Innenausbau des Schützenhauses fertig gestellt, so dass am
Nachmittag bereits geschossen werden konnte. Aufgrund der sehr viel
unentgeltlich und ehrenhaft geleisteten Stunden kostete dieses Schützenhaus
„nur“ ca. 15.000 DM, was für die damalige Zeit schon sehr viel war.
Im Jahr 1979 standen sehr viele Aktivitäten an. So wurden neben dem Gründungs-
und Eröffnungsschießen noch weitere Schießveranstaltungen abgehalten.
Ausgeschossen wurden Hochzeitsscheiben und eine Jagdpächterscheibe. Auch die
Verbindung nach Buchenbühl zum Kleinkaliberschießen entwickelte sich in diesem
Jahr.
Das Brunnleitenfest wurde ebenfalls vom Schützenverein ausgerichtet. Als
besonderer Höhepunkt war Erni Singerl eingeladen, die jedoch mit ihrer
Bühnenshow nicht überzeugen konnte.
Ein besonderer Ausflug war die Fahrt nach Watzenried. Der Verein war zu einem
Gastschießen geladen. Nachdem der offizielle Teil beendet war, schwang man noch
das Tanzbein bis tief in die Nacht und es wurde noch so manches Gläschen
vernichtet.
Ende des Jahres wurde dann noch der Schießstand von Dipl. Ing. Gerhardt H.
Liebermann nach den Richtlinien des BSSB (Bayerischer Sportschützenbund)
abgenommen.
Zu Anfang der achtziger Jahre liefen dann die Planungen für ein Haus des Gastes
in der Brunnleite auf Hochtouren. Der Schützenverein hätte hier ein neues
Zuhause finden sollen, jedoch zerschlug sich dieses Vorhaben in den nächsten
Jahren wieder, obwohl es bereits vom Gemeinderat in Egloffstein genehmigt wurde.
Anders war es bei den sportlichen Erfolgen im Verein. So beteiligte sich 1982
das erste Mal eine Luftgewehr- und ein Luftpistolenmannschaft an den
Rundenwettkämpfen im Gau.
Bereits ein Jahr später belegte die Gewehrmannschaft den 1.
Platz und schoss sich von der D- in die C-Klasse.
Auch das Bundeswehrvergleichsschießen im Mai konnten die Affalterthaler für sich
entscheiden. Die 1. Luftgewehr- und 1. LG-Damenmannschaft gewannen die
Siegerpokale. In diesem Jahr wurden die Vereinsmeister in den Disziplinen LG
Herren, LG Jugend, LG Damen, Sportpistole und Luftpistole ausgeschossen.
Am 5. November 1983 wurde die Patenschaft mit der Schützengesellschaft aus
Rüsselbach gegründet.
Im darauf folgendem Jahr schaffte die Luftgewehrmannschaft nochmals den
Aufstieg. Nun von der C-, in die B-Klasse.
1985
Aufgrund der
Schießerfolge aus den voran gegangenen Jahren, war die Schießbegeisterung sehr
gut. So konnten 2 LG-,2 LG-Jugend- und 1 LP-Mannschaft an den Rundenwettkämpfen
teilnehmen.
Der Verein nahm zum ersten Mal am deutsch-amerikanischen Freundschaftsschießen
in Bamberg teil.
Auch die gesellschaftlichen Aktivitäten blühten wieder mehr auf. So wurden im
Jahre 1986 der Faschingsball, das Freundschaftsschießen und die Sonnwendfeier in
Rüsselbach besucht.
- Ein Vergleichsschießen mit der Bundeswehr fand statt.
- Der Verein nahm am Steinpokalschießen in Hiltpoltstein und am Preisschießen in
Gößweinstein teil.
- Die Sportpistolenmannschaft
sicherte sich den Aufstieg in die nächste Klasse.
1987 machte die Schützenjugend einen Ausflug ins
Technikmuseum nach Sinnsheim. Ein Gaudischießen wurde veranstaltet und erste
Gerüchte um den Bau für ein Mehrzweckhaus flammten wieder auf.
In diesem Jahr verstarb auch 2. Kassier und Gründungsmitglied Hans Meister.
1988
Der Schützenverein feierte in Verbindung mit dem
Brunnleitenfest sein 10-jähriges Vereinsbestehen. Am politischen Frühschoppen am
Sonntag Morgen sprach der Bundesvorsitzende der Republikaner, Franz Schönhuber,
der das Zelt zum Platzen brachte. Mit so einem großen Personenansturm hatte
niemand gerechnet. Gerne hätte man so viele Personen auch auf zukünftigen
Veranstaltungen wieder gesehen.
Im selben Jahr verstarb unser Gründer und Ehrenmitglied Papist Pflaum.
1989
Die ersten Pläne zum Bau des Mehrzweckhauses kamen ans
Tageslicht. Ein Jahr später erklärte Hans Deuerlein bei der
Jahreshauptversammlung, dass ein Schützenhaus in
Verbindung mit einem Feuerwehrhaus und einer Mehrzweckhalle geplant sei. Jedoch
treibe die Gemeinde das Bauvorhaben nicht voran. Der Schützenverein möge doch an
den 1. Bürgermeister Meier herantreten um dies zu beschleunigen.
1991
deutete Hans
Deuerlein bei der Jahreshauptversammlung an, dass es mit dem Bau des
Mehrzweckhauses Probleme gäbe. Er zeigte sich aber optimistisch, dass es möglich
wäre, Haus mit den Zuschüssen zu Bauen. Jedoch sei die Finanzlage des Staates
durch die Wiedervereinigung und des Golfkriegs angespannt. In der gleichen
Versammlung wurde Christoph Walz zum 1. Schützenmeister gewählt.
Der Verein war wieder
Veranstalter des Brunnleitenfestes und das 1. Brotzeitschießen fand statt. In
Igensdorf wurde der Schützenverein für den 10-maligen Besuch des Marktfestes
geehrt und Vereinswirt Konrad Dietel feierte in diesem Jahr seinen 70.
Geburtstag.
1992
Das alte provisorische Schützenhaus
wurde immer maroder und die Entscheidungen zu Gunsten des Mehrzweckhauses
standen noch immer aus. Die ersten Gedanken an dem Versuch ein Haus des Gastes
in den achtziger Jahren zu erbauen kreisten wieder durch die Köpfe. Diese
negative Stimmung wirkte sich auch auf die Schießbeteiligung aus und die Erfolge
waren eher mäßig.
1993
Der Schützenverein feierte sein
15-jähriges Bestehen. Dazu wurde neben dem
Schützenhaus, im Garten der Familie Steckel, ein Zelt aufgestellt und ein
Preisschießen veranstaltet. Nach 3 durchgefeierten Tagen war sich die
Vorstandschaft einig, dies nie mehr in einem solchen großen Rahmen abzuhalten,
weil wertvolle Preise nicht von den Mitgliedern, sondern von Profischützen des
Gaus gewonnen wurden.
Ein weiteres Jubiläum war die 10-jährige Patenschaft mit unseren Freunden von
der SG Rüsselbach.
1994
Wieder Jahreshauptversammlung und wieder das Thema „Bau des
Mehrzweckhauses“. Keiner hatte mehr so richtig daran geglaubt, aber Hans
Deuerlein verkündigte: 1994 wird gebaut !
Endlich war es soweit, Spatenstich und Baubeginn des Mehrzweckhauses in
Affalterthal. Die Planungen sahen vor, dass sich die Räume des Schützenvereins
im Keller befinden sollten. Von nun an drehte sich alles um den Neubau und es
mussten viele Fragen geklärt werden.
Ein Jahr später war 1. Bgm. Christian Meier an der Jahreshauptversammlung
anwesend. Er erläuterte, dass die Schützen ihre Räume selbst ausbauen müssten,
lediglich die Installationen (Heizung, Wasser, Strom) würden von der Gemeinde
bezahlt. Aber auch gewisse Baumaterialien wie Wandputz, würden von der Gemeinde
zur Verfügung gestellt werden. Den Innenausbau, Wände verputzen, Malerarbeiten
durchführen, Holzdecke montieren und den Boden verlegen, dass müsste der
Schützenverein schon selbst in Eigenregie durchführen. Dazu gäbe es keine
Unterstützung von der Gemeinde mehr.
Die anwesenden Mitglieder waren sich einig, dies sei für den Verein die große
Chance, eine neue Bleibe zu finden. Auch wenn auf den Verein viel Arbeit und
enorme Kosten zu kämmen, aber so eine Gelegenheit würde sich wohl nicht mehr
ergeben.
1996
Die neuen Räume wurden nach ca. 1500 Stunden Eigenleistung
fertig gestellt und umfassen einen Schießstand mit 8 Ständen, ein
Schützenmeisterzimmer und einen Aufenthaltsraum. Auch finanziell musste sich der
Verein nicht verschulden. Dies konnte dadurch erreicht werden, dass sehr viele,
und sehrvielseitig begabte und engagierte Personen an der Gestaltung und den
Ausbau mit Hand anlegt hatten.
Der Schützenverein hatte nach langer Zeit nun ein neues Zuhause gefunden und
Frost im Schießstand gehörte ab nun der Vergangenheit an.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch der Familie Prütting, die immer
wieder den Pachtvertrag für das alte Schützenhaus, mit dem Verein verlängert
hatte.
21.Februar 1997 -
Jahreshauptversammlung. 1. Vorstand und Gründungsmitglied Hans Deuerlein wurde
aufgrund seiner Verdienste für den Verein, Initiator für den Bau des
Mehrzweckhauses und der Schützenräume, zum Ehrenmitglied ernannt. Ihm wurde vom
1. Schützenmeister Christoph Walz eine Urkunde überreicht.
Neu angeschafft in diesem Jahr wurde ein elektronisches Auswertegerät für
Schießscheiben, das sowohl LP und LG-Serien aber auch Teiler auswerten kann.
In den anschließenden Jahren trug dann die Ausbildung unserer Jugend erste
Früchte. Von den fünf gemeldeten Mannschaften stellten die jugendlichen schon
zwei. Durch das stetige Training belegte die Schülermannschaft in den
Rundenwettkämpfen den 2. Tabellenplatz.
2000
Unser Vereinswirt Konrad Dietel verstarb.
2001
Hans Deuerlein gab an der Jahreshauptversammlung bekannt, dass
er aus gesundheitlichen Gründen, nach 23 Jahren, nicht mehr für das Amt des 1.
Vorstandes kandidiere. Neu gewählt wurde der „Neuling“ Klaus du Maire, der in
der Luftpistolenmannschaft aktiv ist und sich in der Brunnleite ein Haus gekauft
hatte.
Am gleichen Abend trat auch Christoph Walz aus beruflichen Gründen von seinem
Amt des 1. Schützenmeisters zurück, das er 10 Jahre ausübte. An seine Position
wurde Wilfried Steckel gewählt. Er führte das Amt des 2. Schützenmeisters
bereits 8 Jahre aus.
Aus sportlicher Sicht zeichnete sich ab, dass das Jahr, wie auch die zuvor
liegenden Jahre, für die Luftgewehrmannschaft nicht so erfolgreich verlief. Ganz
anders jedoch bei den Luftpistolenschützen. Unter der Mannschaftsführung von
Alfons Beetz, belegten Johannes Krones, Thomas Hofmann und Sebastian Beetz den
1. Platz und stiegen somit in die Kreisliga auf. Dieser Höhenflug setzte sich
auch im Jahr 2002 fort. So nahm der Verein das erste Mal in seiner Geschichte,
mit einer Luftpistolenmannschaft an der Gaumeisterschaft teil, und belegte dort
den 5. Platz.
Als bester Einzelschütze bildete Thomas Hofmann das Highlight. Er sicherte sich
mit 370 Ringen den 1. Platz und wurde Gaumeister 2002 im Gau Oberfranken West.
2003
Bei der Jahreshauptversammlung am 7. Februar wurde Alfons
Beetz zum Vorsitzenden (sprachgebräuchlich 1. Vorstand) gewählt. Er löste Klaus
du Maire ab, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Alfons Beetz gab nach 22
Jahren seinen Posten als 1. Schriftführer an Alexander Hofmann ab, der bereits
das Amt des 2. Schriftführers seit 10 Jahren ausübte. Wilfried Steckel legte
sein Amt als 1. Schützenmeister ebenfalls nieder, das von Ulrich Ummelmann
übernommen wurde.
Die neue Vorstandschaft bekam den Auftrag bis zur nächsten
Jahreshauptversammlung einen Vorschlag für eine neue Vereinssatzung vorzulegen,
die bereits seit 1980 in der Kritik stand.
Ebenso wurde sie damit beauftragt, das 25-jährige Gründungsfest zu feiern.
Nach mehreren konstruktiven und auch intensiven Sitzungen
wurde am Samstag, 11. Oktober, das
25-jährige Jubiläum im Mehrzweckhaus gefeiert.
Eingeladen waren neben den drei Affalterthaler Vereinen (FFw, Heimatverein,
Soldaten- und Kameradschaftsverein) auch der Schützenverein aus Gößweinstein
(„Gut Ziel“), der Patenverein aus Rüsselbach und die Schießsportgruppe aus
Bieberbach, sowie der 1.Bürgermeister (Christian Meier) und seine Gemeinderäte.
Nachdem die Böllerschützen aus Rüsselbach mit ein paar Salutschüssen den Auftakt
gebildet hatten, konnte der Vorsitzende Alfons Beetz zahlreiche Gäste und
Mitglieder begrüßen.
Der 1. Schriftführer Alexander Hofmann gab einen Rückblick über die vergangen 25
Jahre des Vereines, mit allen Höhen und Tiefen.
Im Laufe des Abends wurden die Gründungsmitglieder geehrt. Ihnen wurde eine
Urkunde und eine silberne Anstecknadel überreicht.
Die Ehrungen der Sieger des Jubiläumsschießens wurden vom 1. Schützenmeister
Ulrich Ummelmann durchgeführt. Er wurde vom 2. Schützenmeister Sebastian Beetz
unterstützt.
Für die musikalische Umrahmung sorgte Loni Meier, der die Gäste noch bis tief in
die Nacht in Stimmung hielt. Auch aus sportlicher Sicht
war das Jahr 2003 für den Verein wieder ein
Erfolg. So schaffte die LP-Mannschaft nun den Aufstieg von der Kreis- in die
Gauliga.
Als bester Einzelschütze der Kreisliga im Gau belegte Thomas Hofmann den 1.
Platz. Er schoss in der letzten Saison einen Rundendurchschnitt von
(aufgerundet) 364 Ringen.
2004
An der Jahreshauptversammlung wurde eine neue Vereinssatzung
verabschiedet. Auch der Name wurde von Schützenverein Brunnleite e.V., in
Schützenverein Affalterthal e.V. geändert. Dies hatte für viel Diskussionsstoff
gesorgt.
Am Samstag den 17. April wurde im Mehrzweckhaus der traditionelle Königsball
gefeiert. Als Schützenkönig wurde Michael Hofmann, und als Jugendschützenkönig
Bastian Schliffka gekrönt.
Im September war ein Ausflug nach Südtirol mit den andern Affalterthaler
Vereinen.
Rückblickend war der Verein von der Gründung bis heute sehr
aktiv.
- So wurden über die Jahre hinweg immer ein Königsschießen und ein Königsball
abgehalten.
- Es wurden an den Rundenwettkämpfen des Gau`s teilgenommen. Manchmal mit mehr
und manchmal auch mit weniger Mannschaften und mit dem dementsprechendem Erfolg.
- Es wurden diverse Schießveranstaltungen mit der Bundeswehr, mit Rüsselbach,
mit den Affalterthaler Vereinen und zahlreichen anderen veranstaltet.
- Steinpokalschießen mit Gößweinstein, Hiltpoltstein und Kirchenbirkig.
- Faustfeuerwaffenschießen (KK) erst in Buchenbühl und später in Neunkirchen am
Brand.
- Die schönen Ausflüge nach Watzenried usw.
Die Liste ließe sich hier beliebig erweitern, jedoch war das alles nur möglich,
weil engagierte Menschen bereit waren, und bis heute sind, den Verein zu
gestalten !
Alexander Hofmann
1. Schriftführer
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