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115 Jahre Posaunenchor Affalterthal
| Aus Anlass des 115. Geburtstages
veranstaltete der 28-köpfige Affalterthaler Posaunenchor ein viel
beachtetes Bläserkonzert in der mittelalterlichen Dorfkirche. Erstmalig
spielten sie in Begleitung eines Schlagzeuges. |
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| Melodien von Bach bis Vivaldi, Choralsätze
vom „Posaunengeneral“ Kuhlo und Johann Ebeling, moderne Kirchenmusik von
Alexander Serr und anderen beeindruckten die Zuhörer in der voll besetzten
Kirche und sorgten für stürmischen Applaus. Unter Leitung von Simon
Gemählich, der in der dritten Generation den Taktstock schwingt, wuchs der
Posaunenchor über sich hinaus und intonierte die Stücke in sehr sauberer
Klangqualität; unterstützt von Edmund Rolle, einem Profimusiker aus
Leutenbach am Schlagzeug. Dazwischen moderierte Obmann Hans Martin
Gemählich die Stücke an und erzählte aus der bewegten Vereinsgeschichte.
Der Affalterthaler Posaunenchor kann demnach als einziger Chor Bayerns auf
die Gründung durch den Posaunengeneral Johannes D. Kuhlo zurück blicken.
Er ist außerdem nach Neuendettelsau und dem Posaunenchor im
mittelfränkischen Wettelsheim bei Treuchtlingen der drittälteste in
Bayern. |

Alle 28 Bläser des PC's. Davon spielen 14 die Trompete,
sechs das Tenorhorn, vier die Bassposaune und je zwei das Flügelhorn und
die Tuba. |
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| Zur Hälfte de Veranstaltung nahm der
Leiter des Dekanatsposaunenchores Paul Reinhardt Ehrungen verdienter
Mitglieder vor. Am längsten, genau 50 Jahre dabei ist Peter Schmidt, der
einen der beiden Bässe spielt und außerdem noch als einziger dem alten
„Helikon“ klanglich saubere Töne entlocken kann. Vor 40 Jahren trat Hans
Martin Gemählich, natürlich auf Wunsch seines Vaters, der damals Dirigent
war, dem Chor bei und spielt seither Trompete. Vor 25 Jahren taten den
gleichen Schritt Jürgen Neumann (Bassposaune) aus Bieberbach und Alexandra
Hofmann, die das Flügelhorn spielt. Jeder bekam eine entsprechende Urkunde
des Bayerischen Posaunenchorverbandes und eine Anstecknadel überreicht –
als Lohn dafür, jedes Jahr zwischen 80 und 100 Tage ehrenamtliche Arbeit
für diese Musikergemeinschaft und für die Dorfgemeinschaft zu leisten. Man
bemerkte sofort, dass der Chor sehr beliebt im Ort ist. |

Die Jubilare.... mit Paul Reinhardt im
hellen Sakko |
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| Fast alle Bänke waren mit Einheimischen,
Freunden und Bekannten besetzt. Darunter die ehemalige Kirschenkönigin
Heidi Polster, die mit ihrem Freund als Abordnung des Patenposaunenchores
Hetzelsdorf am Konzert teilnahm. Pfarrer Werner Wolf aus Obertrubach hatte
aus gegebenem Anlass sogar ein „Geburtskuvert“ dabei. Egloffsteins
Bürgermeister Christian Meier war mit Ehefrau Lilo unter den Zuhörern. Am
Schluss des Konzertes gab Pfarrer Wolf-Jürgen Starke den Abendsegen,
anschließend sangen alle gemeinsam „Der Tag mein Gott ist nun
vergangenen“, mit Andreas Deuerlein an der Orgel. |
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