|
| |
[ JHV ] [ Chronik ] [ FSV-Mitglieder ] [ Mitglieder Heimatverein ] [ Vorstand ] [ Singgruppe ] [ Vereinsgründung ]
Mitgliederversammlung am 18. Januar 2008
AFFALTERTHAL (rl) – Mit einer
„Renovierungsaktion“ und einem zweitägigen Fest wird der Heimatverein
Affalterthal heuer sein 30-jähriges Bestehen feiern. Ein zweiter Grund zum
Feiern ist die Tatsache, dass der Heimatverein nun „eingetragen“ ist im
Vereinsregister und damit eine rechtliche Grundlage für die Vereinsaktivitäten
vorhanden ist.
Seit dem 12.12. 2007 ist die ehemalige
„Ortsgruppe Affalterthal“ ganz offiziell ein eingetragener Verein und heißt
„Heimatverein Affalterthal“. Eine entsprechende Gründungsversammlung im November
vergangenen Jahres (wir berichteten) ging der Eintragung voraus. Damit haben
jahrelange Rechtsunsicherheiten ein Ende und der Verein kann „mit rosigem Blick“
in die Zukunft schauen, meinte die erste Vorsitzende Sieghilde Höfling in ihrem
Rechenschaftsbericht während der Jahreshauptversammlung. Als nächster Schritt
soll die Anerkennung als gemeinnütziger Verein angestrebt werden; eine Sache die
vor allem mit dem Finanzamt abzuklären ist. Danach bekommt jedes Vereinsmitglied
eine gedruckte Satzung überreicht und dann wird gefeiert. Zwei Tage lang, Anfang
September.
Am
Samstagabend mit einem Kabarett und am Sonntag mit einem fröhlichen
Biergartenfest. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist dann die Vorstellung der neuen
Festschrift, die derzeit von Schriftführer zusammengestellt wird. Sie enthält
neben dem Rückblick auf die letzten fünf Jahre Vereinsgeschehen vor allem
heimatkundliche Aufsätze aus und um Affalterthal. Aus Anlass des
Vereinsjubiläums wird der Heimatverein im Frühjahr den hölzernen Pavillon
gegenüber dem Mehrzweckhaus auf eigene Kosten renovieren lassen und ihn damit im
wahrsten Sinn des Wortes aus einem „Dornröschenschlaf“ erwecken. Derzeit ist er
ziemlich zugewachsen und mangels Pflege sehr heruntergekommen und verdreckt. Der
Pavillon ist so alt wie der Heimatverein. Er wurde 1977 „für den gemütlichen
Aufenthalt“, so eine Inschrift, errichtet und anlässlich der Eingemeindung nach
Egloffstein zum 1. Mai 1978 um vier weitere Texttafeln, die Bezug nehmen auf die
„diktatorische Auflösung“ der Gemeinde Affalterthal, ergänzt. Zur gleichen Zeit
rief man den Bürgerverein „Die Affalterthaler“ ins Leben, aus dem der
Heimatverein und der Schützenverein entstanden. Weitere großformatige und
handgemalte Schrifttafeln innerhalb des Gebäudes erzählen aus der reichhaltigen
Geschichte des Juradorfes mit seiner mittelalterlichen Dorfkirche, das seinen
Namen Affalterthal vom althochdeutschen „apholdra“ und vom mittelhochdeutschen „apfalter
= der Apfelbaum“ abgeleitet, bekommen hat.
Mit der nun erfolgten Eintragung ins
Vereinsregister wird der Heimatverein als nächsten Schritt eine Versicherung
abschließen, in der alle Vereinsmitglieder und die vom Verein abgehaltenen
Veranstaltungen bis 300 Personen versichert sind. Also nicht nur geführte
Wanderungen, sondern auch Feste wie die geplanten Jubiläumsfeiern im Herbst oder
das Johannifeuer im Juni. Rund 100 Euro oder etwas mehr wird die Versicherung
kosten im Jahr, meinte der zweite Vorsitzende Heinz Bernhardt. Das Aufstellen
des Kirchweihbaumes kostet extra und die Einbeziehung in den
Versicherungsvertrag soll erst nach Rücksprache mit den Kerwaburschen, die man
damit in den Verein „locken“ will, erfolgen. Geehrt wurden Hans Meier, Heinrich
Schmidt und Rolf Kellner für 25-jährige Mitgliedschaft. Dem langjährigen
Wanderwart Helmut Bezold, der aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Wander-
und Wegewartes zurücktrat, schenkte die Vereinsvorsitzende „Siggi“ Höfling das
Buch „Silberstreif am Horizont“ als kleine Aufmerksamkeit für langjähriges
ehrenamtliches Engagement. Bezold war von 1990 bis
jetzt Wander- und Wegewart und von 1998 bis 2004 zusätzlich zweiter Vorstand.
| |
|