Affalterthal in der Fränkischen Schweiz

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Bericht über die Jahreshauptversammlung am 5.1.2008

AFFALTERTHAL. Mit nur vier, meist technischen Hilfeleistungen, verlief das Jahr für die Freiwillige Feuerwehr Affalterthal ohne größere Probleme. Es konnte sogar eine neue Atemschutzausrüstung und einige neue Schläuche in Empfang genommen werden, wofür sich die Wehr mit drei neuen Atemschutzträgern und einer vorzüglichen Ausbildung ihrer Aktiven bei der Gemeinde Egloffstein bedankte.

Den ersten Einsatz hatte die Wehr bei der Beseitigung eines umgefallenen Baumes bei Rothenhof, der das Stromkabel kappte, was einige Stunden Stromausfall auch in Affalterthal zur Folge hatte. Sie leuchtete mit dem Feuerwehrauto die Unfallstelle aus, so dass der Stromversorger schnell reparieren konnte. Ein zweiter „Holzbeseitungungseinsatz“ war im Gemeindeholz notwendig geworden. Hier blockierten durch Dauerregen gefällte Bäume die Straße. Schließlich half die Wehr beim Löschen eines Abfallhaufens in Geschwand und sie sicherte die Ausfahrt der Traktoren beim zweiten Eichertreffen im September. Matthias Gemählich, Kai-Uwe Krones und Thomas Deinhardt heißen die drei neuen Atemschutzträger der Ortswehr. Damit verfügt sie wieder über zwölf Atemschutzträger. 23 Übungen, durchgeführt von Heinz Seitz und Helmut Hofmann führten dazu, dass drei Gruppen die höchste Leistungsstufe erreichten. Mit einem Appell an die 35 aktiven Anwesenden, sich an einer gemeinsamen „Aktion zur Anschaffung von Rauchmeldern“ zu beteiligen, bedankte sich der Kommandant Siegfried Dietel für das gute Miteinender im vergangenen Jahr.

Den guten Wünschen schloss sich der Feuerwehrvorstand Gino Sais an, der als Lohn für das ehrenamtliche Engagement eine kostengünstige Drei-Tages-Fahrt im Herbst in Aussicht stellte. Kreisbrandmeister Simon Hofmann aus Bieberbach wünschte sich auch für 2008 „Übungsfleiß“ in der Wehr, vor allem die Maschinistenausbildung sollte forciert werden. Zweiter Bürgermeister Stefan Förtsch erinnerte daran, dass die Gemeinde Egloffstein in Sachen Feuerwehr sehr engagiert ist und hier keine Kosten scheut. Mit Blick auf die im vergangenemn Jahr eingetretene Unwetterkatastrophe in Baiersdorf und Umgebung setzte er sich für den Erhalt der Dorfwehren ein. Dort hat sich gezeigt, wie wichtig Helfer vor Ort sind.

Zum Schluss der Jahreshauptversammlung wurde einiger Kameraden geehrt. Harald Mühlhäuser, Jürgen Prütting, Klaus Ebenhack und Armin Löhrl für 25-jährigen Dienst am Nächsten und Werner Hofmann für 40-Jährigen Dienst. Letzterer konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Eine Ehrung erhielt auch Richard Porisch, der fast 20 Jahre lang als Vertrauensmann agierte.

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 Von Reinhard Löwisch - für's Dorf

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