Affalterthal in der Fränkischen Schweiz

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Bericht über die Jahreshauptversammlung am 5.1.2010

AFFALTERTHAL. (rl) – Zufrieden mit dem Verlauf des vergangenen Jahres zeigte sich die Vorstandschaft der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr. Es gab zwar keinen Notfalleinsatz aber 14 Übungen, die die Leistungsfähigkeit der Vereinsmitglieder stärkten und letztendlich helfen, auch das eigene Leben zu schützen. Trotz des guten Ausbildungsstandes forderte Vereinsvorstand Gino Sais die Aktiven in der Jahreshauptversammlung auf, weitere Kurse zu besuchen. In Zukunft gebraucht werden Maschinisten, Gerätewarte, Atemschutzträger und Gruppenführer, da die jetzigen Amtsinhaber bald die Altersgrenze erreichen. Kommandant Siegfried Dietel zeigte sich besonders stolz, dass mit Veronika Hofmann die erste Frau im Dezember den Atemschutzlehrgang erfolgreich absolviert hat, was den zahlreichen anwesenden Männern einen starken Applaus wert war. Schon im Jahr davor hat sie die Truppmannausbildung gemacht. Danke sagte Dietel der Gemeinde Egloffstein, die wie jedes Jahr im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten, Ausrüstungsgegenstände angeschafft hat.

Für dieses Jahr sind unter anderem „realistische Übungen“ in abbruchreifen Gebäuden geplant, Kurse im Führen der Motorsäge und am Funkgerät und eine Leistungsprüfung. Wie immer trug danach Kassier und Schriftführer Hans-Martin Gemählich seinen vor Humor sprühenden Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres vor. Im Anschluss wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Mark Meier von der Feuerwehr Wolfsberg heißt der neue Kreisbrandmeister, der für die Gemeinden Obertrubach und Egloffstein zuständig ist. Als Nachfolger von Simon Hofmann, der dieses Amt 19 Jahre lang bekleidete, wünscht er sich gute Zusammenarbeit mit allen Aktiven und versprach „immer ein offenes Ohr für deren Anliegen“ zu haben. Einen Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit sieht er in der Fort- und Weiterbildung der Feuerwehrleute. Mitte des Jahres wird die „integrierte Leitstelle“ in Betrieb gehen. Auch hier herrscht noch großer Aufklärungsbedarf über die Arbeitsweise der neuen Einrichtung, den er mit regelmäßigen Infos begegnen will. Erster Bürgermeister Stefan Förtsch bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrkameraden und kündigte an, zusammen mit den Gemeinden Obertrubach und Gößweinstein eine Wärmebildkamera anzuschaffen.

Damit können nicht nur Glutnester in den Gebäuden aufgestöbert werden, sondern auch vermisste Menschen. Außerdem gab der Bürgermeister bekannt, dass das neue Feuerwehrauto für Egloffstein rund 260 000 Euro kosten wird. 60 000 Euro an Zuschüssen werden erwartet, so dass eine Restsumme von 200 000 Euro für die Gemeinde übrig bleiben wird. im Mai, im Rahmen eines Gemeindefeuerwehrtages, wird das neue Fahrzeug der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis dahin werden zahlreiche Aktive der Egloffsteiner Wehr mit den Einsatzgeräten und der Technik des Fahrzeuges vertraut gemacht. Förtsch wünschte sich eine „ortsübergreifende Kenntnis der Aktiven darüber, was die drei in der Gemeinde stationierten Feuerwehrautos (Egloffstein, Bieberbach, Affalterthal) an Ausrüstung an Bord haben“ und wie sie funktioniert. Damit auch ein Hundsbodener oder Schweinthaler Feuerwehrmann weiß wo er suchen muss, wenn er ein Ausrüstungsstück vom Löschfahrzeug benötigt.

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 Von Reinhard Löwisch - für's Dorf

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