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Sänger- und Musikantentreffen am
13.10.2007
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Volksmusik ist noch immer ein
echter Hinhörer, Volksmusik kann noch immer Gefühle der Menschen
ausdrücken und beschreiben. Und Volksmusik ist lebendiger denn je – trotz
aller Unkenrufe, die schon längst das Aussterben dieses Genres beschwören.
Der Saal war zeitweise voll, die Stimmung könnte nicht besser gewesen
sein. |
| Singgruppe Affalterthal |
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Ein Beispiel dafür sind die
fünf Rathausmusikanten. Drei Blechbläser, Akkordeon und Klarinette. Mit
dieser Mischung ist die Stimmung „unplugged“ auf jeden „Tanzboden“
garantiert hörbar. Schottisch, Dreher, Polka gehören zu ihrem Repertoire,
das sie seit vierzehn Jahren in zahlreichen Auftritten (darunter eine
Japanreise) zu Gehör bringen. Auf ihrer Homepage schreiben sie über sich,
„dass unsere Musik nichts mit der volkstümlichen Musik aus dem Fernsehen
zu tun hat“, sondern auf Originalität und Tradition setzt. Das macht sie
gewissermaßen zu einem Muss für jeden Kenner und Liebhaber der
ursprünglichen fränkischen Volksmusik. Und jetzt sowieso. Seitdem die
Gruppe um den bekannten Musiker und Chorleiter Ludwig Ebenhack verstärkt
ist, spielen sie flotter, beschwingter, frecher. |
| MGV Geschwand |
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Ein volksmusikalischer Gewinn
auf jeden Fall. Der Geschwander Männerchor unter Leitung von Ludwig
Ebenhack hatte einige der bekanntesten Volkslieder parat, die sichtlich zu
Herzen gingen. „Im schönsten Wiesengrunde“ ist einer der Klassiker, den
sie zum Besten gaben. Danach sangen sie eine deutsche A-Capella-Version
von „Lion sleeps tonight“, das Chianti-Lied und noch weitere bekannte
Stücke. Männerstimmen können gewaltig klingen und das taten sie auch an
diesem Abend im Saal des Affalterthaler Mehrzweckhauses. |
| Kindertanzgruppe Egloffstein |
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Ebenhacks Liedauswahl und
seine Präsentation gefiel den anwesenden Musikkennern ausnahmslos. Mit
stürmischem Beifall belohnten sie die Mühe des Einstudierens. Ein
ähnliches Repertoire bot die Singgruppe des Heimatvereins, die fast nur im
Dorf an einigen wenigen Anlässen auftritt, aber trotzdem allwöchentlich
probt. Unter Leitung von Alfons Beetz, der ebenso wie Ebenhack auch bei
den Rathausmusikanten mitspielt, sang der 15-köpfige gemischte Chor vom
Herbst und dem nahenden Winter. Die Stücke hießen unter anderem: „Bunt
sind die schönen Wälder“ und „Drei Blätter von der Linde“. |
| Affalterthaler Rathausmusik |
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Mit der Gruppe Söria
Seitenspringer, die Musik in der Art der Fraunhofer Saitenmusik spielt,
waren leise Töne im Saal eingekehrt. Ihre feinsinnigen Interpretationen
fränkischer Musikstücke fand schon zahlreiche Fans und sie werden täglich
mehr. Ein kurzes Gastspiel, weil einige der Kinder aus Affalterthal und
Umgebung stammen, gab die Kindertanzgruppe Egloffstein. Unter Leitung von
Lilo Meier und Anja Klinger tanzten die elf Mädchen den Schlamperer und
die Sternpolka und sangen das Lied vom „Hunastaa“ und „Rutsch an wengerla“.
Der Auftritt machte den Kindern ebenso Spaß wie den Erwachsenen, die nicht
mit Beifall geizten. |
| Söria Seitenspringer |
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Der sechste Akteur des Abends
hatte eine Mittlerfunktion inne: Er moderierte und sagte die Gruppen an
und er sorgte zwischendurch für kurzweilige Erheiterung mit seinen
mundartlichen Gedichten, die aus dem alltäglichen Leben stammen. Über die
Liebe meint Reinhold Schmitt beispielsweise: „A Groongheit is’ wie mä oft
sochd, däwüsch’n dudds dich über Nochd. Und groong is net es Herz alla: Im
Hirn drin sitz die Groongheid aa“. Die Veranstaltung organisierte der
Affalterthaler Heimatverein unter Leitung von Siggi Höfling, zusammen mit
der Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik im Bezirk Oberfranken. |
| Moderator Reinhold Schmitt |
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