Affalterthal in der Fränkischen Schweiz

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Faschingsball der Vereine 2008

Tolle Faschingsstimmung herrschte wieder  beim „Ball der Vereine“ im Mehrzweckhaus. Die Gruppe „Menpower“ und Ottilie Meier an der Bütt waren Garanten für den Erfolg der langen Faschingsnacht.
   
Aber auch die anderen Mitwirkenden gaben ihr Bestes. So die Zwei-Mann-Band „Top secret“ aus Weiden, die mit ihren kabellosen Instrumenten den ganzen Saal als Bühne benutzten und mit eingängigen Schunkelliedern die Stimmung auf den Höhepunkt trieben. Erstmals mit dabei: eine „Tanzformation“ des SC Bieberbach.
   

Paris Hilton und "50 Cent"

Unter der Moderation von Thomas Gottschalk, alias Alex Switti (im Bild hinten) bemühten sich drei (Männer-) Paare um den Let’s-dance-Pokal: Stoiber und Pauli waren zu hausbacken und steif, das war klar und auch Kaiser Franz mit seiner Sissi hatten keine wirkliche Chance. Gewinner des Wettbewerbs war ganz klar Paris Hilton und der Rapper „50 Cent“, der trotz „mannigfaltiger Schussverletzungen“ antrat und gewann.
   

Ottile Meier in Aktion.

Download ihrer ganzen Rede als PDF hier

Mit Spannung erwartet von ihren „Fans“, bekam der Auftritt von Ottilie Meier, die den Dorfklatsch in gereimter Form und aus dem Kopf formuliert zum Besten gab, den meisten Applaus. Ein Thema, das auch sie bewegt ist der offensichtliche Kindermangel. Ihr Kommentar dazu: „In Sachen Nachwuchs ham wir schlechte Karten, die Kinder lassen auf sich warten. Deshalb gibt’s bald keine Konfirmation; ja, das wissen wir heute schon.“
   

Menpower in  Aktion.

Frau stiehlt Schau

Kinderarmut war auch ein Thema der siebenköpfigen Gruppe „Men-Power“, die wieder zwei Sketche zum Besten gab. Im Ersten „krabbelten“ die „Mannsbilder“ als Babys verkleidet über die Bühne und erinnerten so ebenfalls daran, dass der Nachwuchs fehlt. Im zweiten Sketch legten sie bei Schwarzlicht (es war also nicht viel zu sehen) einen Männerstrip hin, der es in sich hatte. Allerdings wurde ihnen hier die Schau von der hübschen Christina Sais (Mitte) gestohlen. Als Trainerin der Männertruppe nahm sie ebenfalls am Striptease bis zur schicken Bademode teil.
   
Aufs Korn genommen wurde die bevorstehende Gemeinderatswahl. Egal wie es kommt, erinnerte Moderator Hans-Martin Gemählich als „Hausmeister“ angezogen, der nächste Bürgermeister ist ein Affalterthaler und außerdem stammen die meisten Mitarbeiter ebenfalls von hier; weshalb das Rathaus „aus betriebswirtschaftlichen Gründen“ wieder (wie vor der Gebietsreform) ins Dorf verlegt werden sollte.
   

Zwei Kühe als Maske. Die anderen hab ich leider nicht fotografiert. Sorry...

Den Abschluss des langen Abends bildete die Maskenprämierung. Unter den zahlreichen aufwendigen Kostümen ragte Robin Hood hervor, der damit auf Platz vier kam. Rang drei belegte ein junger Mann (Werner Deuerlein), der als alte Frau auftrat. Die „Schlehenmühler Gruppe“, angeführt von einem mächtigen Löwen (Alfred Oppel), brillierte als Engel und Teufel und errang damit Platz zwei. Die beeindruckendste Maske hatte „Vroni“ Hofmann dabei, meinten die Juroren. Sie kam ebenfalls als alte Frau verkleidet, mit einem Gehwägelchen im Schlepptau und gewann damit Rang eins.
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 Von Reinhard Löwisch - für's Dorf

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