Affalterthal in der Fränkischen Schweiz

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4. Eichertreff am 3. + 4.9.2011

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Faschingsball der Vereine 2010

AFFALTERTHAL. Ein mitreißendes Faschingsprogramm bot sich den zahlreichen Besuchern des Faschingsballes im Mehrzweckhaus. Wie schon in den Vorjahren hatte der gute Ruf der Veranstaltung für ein volles Haus gesorgt.
   
Besonders viele Fans hat Ottilie Meier, die nach einjähriger Pause wieder in die Bütt gestiegen war, um den Dorftratsch des vergangenen Jahres in Versform aufleben zu lassen. Missgeschicke beim Ackerpflügen kamen zu Tage und die Mär von dem Schafbock, der zwei Jahre lang die Gegend unsicher machte und sogar das Bayerische Fernsehen in seinen Bann zog.
   
Leider: als die Sendung mit Gino Sais, dem hiesigen Feuerwehrvereinschef in der Beobachterrolle, über den Äther lief, hatte der Bock, der in einer Höhle trockenes Quartier fand, schon ein neues Zuhause im Nachbardorf gefunden. Schade drum: er wäre eine Touristenattraktion gewesen. Zur Sprache kamen unter anderem zwei Kühe, die vom Stier aus Liebe zu Tode gedrückt wurde, Vereinsvorstände „mit Migrationshintergrund“ und das Eichertreffen im letzten Jahr.
   
Ottis komplette Büttenrede steht hier

 

Alle Texte hat Ottilie Meier aus dem Kopf rezitiert: eine Meisterleistung, ähnlich dem Schweinfurter Peter Kuhn in der BR-Kultsendung „Fastnacht in Franken“.

„Next Generation“, der Name der neuen Showgruppe ist Programm. Dahinter verbergen sich acht junge Leute, die erstmals in die Fußstapfen der legendären Gruppe „Manpower“ treten und mit eigenen akrobatischen Einlagen ähnliche Erfolge erzielen, wie früher diese Männergarde mit den „Glocken von Rom“.

   

„Evel Knievel“ (alias Julian Walz) beispielsweise sprang zur Gaudi aller mit einem Tretroller über drei brennende Miniaturautos, Sebastian Reck versuchte nach dem bekannten Muster der Studiowette bei „Wetten dass“, als blinder Waldarbeiter, fünf gleich große Holzstücke (mit einer Minisäge aus einem kleinen Stock) zu schneiden, was natürlich nicht gelang. Zur „Strafe“ musste Bürgermeister Stefan Förtsch, zusammen mit der „Eicherkönigin“ Katharina Stiller, dem „Boxenluder“ Jacqueline Heer den „Ententanz“ aufführen.
   

 Anna Deuerlein als Michael Jackson verkleidet, tanzte seinen berühmten Song „Thriller“. Als Thomas Gottschalk fungierte übrigens Benjamin Feulner aus Gößweinstein, als Michelle Hunziker trat Bastian Schliffka auf und die Gags hatte Veronika Hofmann organisiert. Rund 40 verschiedene Masken bewegten sich beim Faschingsball durch das Mehrzweckhaus, darunter Bauarbeiter, Doktoren, Geister, Engel, Clowns, Steinzeitmenschen mit riesigen Knüppeln.
   
Trotzdem wurde zum wiederholten Male ein besonderes Phänomen festgestellt. Sobald es zur Maskenprämierung kommt, die wie immer der Bürgermeister durchführt, verschwinden die Masken für kurze Zeit. So war es auch heuer: Als die Polonaise durch den Saal zog, waren noch etwa 20 Masken zu bewundern, bei der Prämierung auf der Bühne waren es noch zehn.
   
Sieger wurde die „Schweinegrippe-Gruppe“ (Fam. Deuerlein) aus Affalterthal, die mit ihrer Verkleidung daran erinnerte, dass zwar schon viel Menschen aber fast noch keine Schweine an dieser „Grippe“ erkrankt sind. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Stimmungsduo „Alexander und Sabrina“ aus Gosberg, die sich, im entsprechenden Outfit mit Lederhose und Dirndl angetan, vor allem dem deutschen Schlager verschrieben haben. Durch den Abend führte Matthias Gemählich, Chef der hiesigen Kerwaburschen, in der Nachfolge seines Vaters Hans Martin. Auch hier fand also ein Generationswechsel statt.
   
Die bewährte Mannschaft im Hintergrund waren: Heinz Seitz mit seinen Mannen an der Theke. Flo, Heidi, Regina und Basti bedienten die rund 120 Gäste. Für die Saaldekoration sorgten die Familien Deuerlein, Stiller und Gemählich. Und in der Bar waren zwei Gärtnerinnen (Julia und Kerstin) zu Gange.
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 Von Reinhard Löwisch - für's Dorf

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