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Faschingsball der
Vereine 2010
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AFFALTERTHAL. Ein mitreißendes Faschingsprogramm bot sich
den zahlreichen Besuchern des Faschingsballes im Mehrzweckhaus. Wie schon
in den Vorjahren hatte der gute Ruf der Veranstaltung für ein volles Haus
gesorgt. |
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Besonders viele Fans hat Ottilie Meier, die
nach einjähriger Pause wieder in die Bütt gestiegen war, um den
Dorftratsch des vergangenen Jahres in Versform aufleben zu lassen.
Missgeschicke beim Ackerpflügen kamen zu Tage und die Mär von dem
Schafbock, der zwei Jahre lang die Gegend unsicher machte und sogar das
Bayerische Fernsehen in seinen Bann zog. |
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Leider: als die Sendung mit
Gino Sais, dem hiesigen Feuerwehrvereinschef in der Beobachterrolle, über
den Äther lief, hatte der Bock, der in einer Höhle trockenes Quartier
fand, schon ein neues Zuhause im Nachbardorf gefunden. Schade drum: er
wäre eine Touristenattraktion gewesen. Zur Sprache kamen unter anderem
zwei Kühe, die vom Stier aus Liebe zu Tode gedrückt wurde,
Vereinsvorstände „mit Migrationshintergrund“ und das Eichertreffen im
letzten Jahr. |
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| Ottis komplette Büttenrede
steht hier
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Alle Texte hat Ottilie
Meier aus dem Kopf rezitiert: eine Meisterleistung, ähnlich dem
Schweinfurter Peter Kuhn in der BR-Kultsendung „Fastnacht in Franken“.
„Next
Generation“, der Name der neuen Showgruppe ist Programm. Dahinter
verbergen sich acht junge Leute, die erstmals in die Fußstapfen der
legendären Gruppe „Manpower“ treten und mit eigenen akrobatischen Einlagen
ähnliche Erfolge erzielen, wie früher diese Männergarde mit den „Glocken
von Rom“. |
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„Evel Knievel“ (alias Julian Walz)
beispielsweise sprang zur Gaudi aller mit einem Tretroller über drei
brennende Miniaturautos, Sebastian Reck versuchte nach dem bekannten
Muster der Studiowette bei „Wetten dass“, als blinder Waldarbeiter, fünf
gleich große Holzstücke (mit einer Minisäge aus einem kleinen Stock) zu
schneiden, was natürlich nicht gelang. Zur „Strafe“ musste Bürgermeister
Stefan Förtsch, zusammen mit der „Eicherkönigin“ Katharina Stiller, dem
„Boxenluder“ Jacqueline Heer den „Ententanz“ aufführen. |
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Anna Deuerlein als Michael Jackson
verkleidet, tanzte seinen berühmten Song „Thriller“. Als Thomas Gottschalk
fungierte übrigens Benjamin Feulner aus Gößweinstein, als Michelle
Hunziker trat Bastian Schliffka auf und die Gags hatte Veronika Hofmann
organisiert. Rund 40 verschiedene Masken bewegten sich beim Faschingsball
durch das Mehrzweckhaus, darunter Bauarbeiter, Doktoren, Geister, Engel,
Clowns, Steinzeitmenschen mit riesigen Knüppeln. |
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Trotzdem wurde zum wiederholten Male ein
besonderes Phänomen festgestellt. Sobald es zur Maskenprämierung kommt,
die wie immer der Bürgermeister durchführt, verschwinden die Masken für
kurze Zeit. So war es auch heuer: Als die Polonaise durch den Saal zog,
waren noch etwa 20 Masken zu bewundern, bei der Prämierung auf der Bühne
waren es noch zehn. |
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Sieger wurde die „Schweinegrippe-Gruppe“
(Fam. Deuerlein) aus Affalterthal, die mit ihrer Verkleidung daran
erinnerte, dass zwar schon viel Menschen aber fast noch keine Schweine an
dieser „Grippe“ erkrankt sind. Für die musikalische Unterhaltung sorgte
das Stimmungsduo „Alexander und Sabrina“ aus Gosberg, die sich, im
entsprechenden Outfit mit Lederhose und Dirndl angetan, vor allem dem
deutschen Schlager verschrieben haben. Durch den Abend führte Matthias
Gemählich, Chef der hiesigen Kerwaburschen, in der Nachfolge seines Vaters
Hans Martin. Auch hier fand also ein Generationswechsel statt. |
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Die bewährte Mannschaft im Hintergrund
waren: Heinz Seitz mit seinen Mannen an der Theke. Flo, Heidi, Regina und
Basti bedienten die rund 120 Gäste. Für die Saaldekoration sorgten die
Familien Deuerlein, Stiller und Gemählich. Und in der Bar waren zwei
Gärtnerinnen (Julia und Kerstin) zu Gange. |
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